Das römische Sakralgesetz erlaubte in seinem Kalender nur bestimmte Tage für Rechtsgeschäfte, die Nefasti. Dieser Kalender war in Stein- oder Marmortafeln gehauen und öffentlich ausgestellt.
Pünktlich zur Unglückszahl und zum dritten Advent, zum Luciafest und zu Ottilies Namenstag machen sich Naturgesetze geltend, denen sich, wie immer öfter spürbar, auch Unkundige unterwerfen müssen - "dass man vieles außer Kraft setzen kann, aber die Schwerkraft nicht", versuchte die Bundeskazlerin Dr. rer. nat. Merkel dieser AfD-Trulla klarzumachen, und es stimmt:
Wenn sich die unteren Regionen eines Schachtel-Adventskalenders leeren, und einige von den höher gelegenen Stockwerken noch gut gefüllt umd dementsprechend schwer sind, verstärkt das eine "Neigung" zum Kippeln, und pardauz, heraus kommt Apfel-Mandel-Granulat mit Bio-Vollmilchstücken, so jedenfalls stellte sich das kurz nach dem Wieder-Aufstellungsversuch dar, und ohne weiteres kann man dem einmal geriebenen Apfel die klassische Kugelform nicht zurückgeben. Dem Kalender, dessen geleerte Schachteln wir zurückgesteckt haben, weil das Puzzle am Ende ein Schlussbild ergeben soll, fehlt leider der Menüpunkt "Vorige Sitzung wiederherstellen". Wenn man zudem die "Gebrauchsanweisung", ein Blatt mit einer Art Übersichtskarte - Aufriß der Kalenderfront und den Erklärungen, was mit welchen Zusatzstoffen in welcher Schachteltür zu finden sei -, schon am 1. Dezember weggeworfen hat ("Sonst ist ja die ganze Vorfreude verdorben"), ist guter Rat teuer. Gut, dass es das Internet gibt und dieser Kalender, inzwischen deutlich preisreduziert, noch angeboten wird. Neben dem Bild des Produkts gibt es eine mit dem Cursor zur steuernde Lupenansicht. Wenn man Zeile für Zeile vorgeht (und drei Neffen durchs offene Fenster flüstern: "Die Runden in die runden Löchter, die Eckigen in die eckigen Löcher!" wie beim Donald-Duck-Intelligenztest), lässt sich das Auseinandergefallene wieder zusammensetzen. Aber nicht vorterminlich in die Schachteln gucken!