Das römische Sakralgesetz erlaubte in seinem Kalender nur bestimmte Tage für Rechtsgeschäfte, die Nefasti. Dieser Kalender war in Stein- oder Marmortafeln gehauen und öffentlich ausgestellt.
Ich hatte mehrere Deutschlehrer. Einer, der in fließendem Kölsch vorwiegend maritime Erzählungen u.a. von Hans Leip durchnahm (Dichter der Lili Marleen, die vor der Kaserne stand, an dem großen Tor), hatte einen feinsinnigen Humor. Einen Klassenaufsatz...
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Zwei Dichter der Jetztzeit sind auf einmal gegangen, beide zu früh und "nach schwerer" bzw. "langer Krankheit", wenn Wikipedia hier zutreffend berichtet. Geboren 1943 und 1959. Verlust auf beiden Seiten, für die männliche und die weibliche Sprache, wenn...
Lire la suiteMerkwürdigerweise vergleichen ihn jetzt, wo er weg ist, alle mit Tucholsky, u. a. weil er - merkwürdige Begründung - "Sprache als Waffe" benutzt habe. Was hätten denn die mäßig zwerchfellanregenden Späßchen des Linksalterlunaticclowns W. D. mit Kurt Tucholsky...
Lire la suiteHeute im Radio hat so ein Handball-Typ, wahrscheinlich der Teammanager der siegreichen deutschen EM-Mannschaft, eine echte philosophische Zweifelsfrage angerissen. "Das Spiel war vom Konzept her gestern schon fertig", meinte er, "es hätte gar nicht gespielt...
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Botschaft des Tauchers: "Ich wiederhole: laßt ab, / laßt ab von uns und von euch / und von mir!" Es muss Anfang der Neunzehnhundertsiebziger gewesen sein, da wedelte der Deutschlehrer in der Obersekunda, Unterprima, was weiß ich, mit den zurückzugebenden...
Lire la suiteHabe heute an einem WDR-5-Gedichtwettbewerb zum Thema deutsch-französische Freundschaft teilgenommen. Bedingungen: Es sollte ein Sechszeiler sein und die Worte "Boulette" und "Blamage" mussten darin vorkommen. Eigentlich wollte ich was über das EU-Rauchverbot...
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Nach verrenoviertem Herbst und umgezogener Vorweihnachtszeit wollten wir wenigstens einen Kurztrip lang Abstand gewinnen und verbrachten die ersten paar Januartage noch mal im Allgäu - genauer, in Oberschwaben und zwar in einem Kloster, wo ich - mit 18...
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