Das römische Sakralgesetz erlaubte in seinem Kalender nur bestimmte Tage für Rechtsgeschäfte, die Nefasti. Dieser Kalender war in Stein- oder Marmortafeln gehauen und öffentlich ausgestellt.
Beim Warten auf's Christkind meldete sich im Radio eine nette Moderatorin, die Feiertagsdienst schob und eine gute Geschichte zum Besten gab. Sie interpretierte den, ich weiß nicht mehr aus welcher Sprichwörter-Folklore stammenden Merksatz "Alles was...
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"Seit Beginn der Aufzeichnungen...", hieß es jetzt öfter in den Nachrichten. Seit Beginn der Aufzeichnungen hat sich das Klima jedenfalls stark erhitzt zwischen "Klimagläubigen" und "Klimaleugnern". Mir hat man sowieso immer als Wetterregel beigebracht,...
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Allmählich nähert der Kalender sich dem Ende vom Geländer. Anfangs dachte ich, das schaffen wir nie, aus dem Kleinanzeigenwust von Printmedien des 19. Jhds. bis zu 24 verschiedene Themen zusammenzustellen. Jetzt kommt es mir vor, als hätte ich die Witzigsten...
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Spenersche, Vossische, Volks- oder Nationalzeitung, so hießen Zeitungen im 19. Jhd., heute mitunter Blind, Blöd, Bams, Bums, Zeit, Tatz, Stutz (Stuttgarter Zeitung) oder Weltkompakt. In ganz alten Zeiten lauteten die Titel komplizierter, beispielsweise...
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Nicht nur Vier-, auch Zweibeiner wurden im 19. Jhd. ausgestellt, sei es in sogenannten Völkerschauen, für deren Repräsentanten die angebliche Lebenswirklichkeit im Kral oder Indianerdorf samt Flora, Fauna und faux terrain rekonstruiert wurde - oder als...
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Louis Drucker ließ berittene Kellner schlechten Wein servieren, Fürst Pückler veranstaltete Wettrennen mit arabischen Pferden, die z. B. gegen die englischen des Herrn von Biel antraten - und denkt man nur an die vielen in der Tageszeitung inserierenden...
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Da wir gestern über ein wichtiges Berliner Ausflugsziel von 1830 - den Tivoli - unterrichtet wurden, muss jetzt endlich die Rede auf Louis Drucker kommen, den in Berlin wohl noch nicht ganz vergessenen Witzbold, Annoncenkönig und Erfinder der Eventgastronomie....
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Im letzten Kalendertürchen dieses Blogs war von einer Rede die Rede, die der Graf Schlippenbach gegen das demokratische Treiben der 1848er im Berliner Tivoli gehalten hat. Dessen Erwähnung erlaubt mir, noch einmal zu erklären, weshalb das Durchsehen all...
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Mit der Freigabe der Zensur eröffnete sich neben Satire, Karikatur, Pasquill und dergleichen eine neue Spielart anarchistischen Humors. Der konnte sich zum Teil auch in der Zeit der Reaktion halten. Oder besser, in dieser Zeit blühte er erst richtig auf,...
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Nicht nur die Pressefreiheit, auch die seit 1813 verheißene Konstitution samt Parlament wollte Friedrich Wilhelm IV. genehmigen - dumm nur, dass es die Hohenzollern niemals ehrlich gemeint haben (kaum acht bis zehn Wochen nach der Revolution leitete man...
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