Das römische Sakralgesetz erlaubte in seinem Kalender nur bestimmte Tage für Rechtsgeschäfte, die Nefasti. Dieser Kalender war in Stein- oder Marmortafeln gehauen und öffentlich ausgestellt.
Par Petit Larousse
Besser ein schwachgepuffter Reis als ein starkbereister Puff, lautet ein altes chinesisches Sprichwort - jedenfalls in der derben Verdeutschung, die ich dieser jahrtausendealten Weisheit angedeihen ließ. Der Dichter Klabund gab einst den geheimnisvoll getuschten Schriftzeichen im Ping-Dialekt, die den Spruch auf alten bambusgerahmten Reispapierrollen für künftige Generationen festgehalten haben, die eher poetisch ü
berhöhende Einkleidung: "Wenn man durch ein Rohr einen Leoparden betrachtet, kann man nur einen Flecken sehen." Erfahrene Sinologen schwören darauf, der Wortlaut gebe nicht viel mehr her als: "Wird der Ton nicht bearbeitet, kann der Krug nicht zerbrechen." Aber wie dem auch sei, bei dem heute im Adventswesen aufgetauchten Riegel wurde nicht Reis mit der Muffe gebufft, sondern deutscher Dinkel gepufft. "Zutaten und weitere Hinweise: bitte Lasche umklappen." So steht es merkwürdig verrätselt auf der Unterseite der Packung, die mindestens viermal das Wort "Bio" unterbingt, einmal in der Wendung "aus biologischer Landwirtschaft" verzwirbelt. Aus der Zutatenliste geht hervor, dass der Riegel nicht nur "18 % gepufften Dinkel", sondern auch 2 % "Reiscrisp (Reismehl) aus biologischer Landwirtschaft" enthält. Da hat wohl der Reislandwirt die Crispercasp-Genschere zum Kleinhäckseln gebraucht, oder macht das der deutsch-chinesische Reismüller, der Säcke voll Reismehl über die Schulter wirft und von Müllers Mühle hinüber in den Puff bringt?
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