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Das römische Sakralgesetz erlaubte in seinem Kalender nur bestimmte Tage für Rechtsgeschäfte, die Nefasti. Dieser Kalender war in Stein- oder Marmortafeln gehauen und öffentlich ausgestellt.

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Schachtel 1: Cornflakes mit Goldrand

Der diesjährige Adventskalender 24 kleine Leckereien ist, wie passend, eine wohlverfugte Mauer aus Pappschachteln. Die tragen bunten Aufdruck und auch einigermaßen erkennbare Bezifferung mal in Zahlen, mal ausgeschrieben. Man liest auch etwas seltsame Einlassungen wie "Ho - Ho - Ho" und "so viel Gemütlichkeit" und "mit Überraschungs-Wendemotiv". Teller mit CornflakesAbfotografieren möchte man den KKalender im Ganzen nicht, weil in der Mitte das Logo der Retailer-Kette, für die ich dann doch hier keine Schleichwerbung machen will, da es sich ausnahmslos um "bio"-Produkte handelt kann sich jedefrau und jedermann denken, von wem dieser Kerzentannenkugelelchrosenkranz käuflich erworben wurde. Bei näherer Untersuchung stellt sich heraus, dass die Verpackung hier die Botschaft ist. Man hat nicht mehr das angenehme Gefühl des unaufhaltsamen Verrinnens der Zeit, das einem die nicht wieder zuzuklappenden Kalendertüchen sonst geben, am Schluß sieht der ganze Kalender ganz zerfleddert aus. Statt dessen soll der Kalender vielmehr etwas neues ergeben, die Schachteln, die man rausgezogen hat, um sie zu öffnen und den Inhalt zu entnehmen, müssen diesemal umgekehrt wieder hineingesteckt werden, sonst bräche ja auch der schöne Aufbau zusammen. Dann erst ergibt sich, in der Art eines Puzzles, das Überraschungswendemotiv. In der ersten Schachtel fand sich eine Miniaturtüte Cornflakes, aber von ungewöhnlicher Farbe, merkwürdig dunkel und, wie es hieß, "mit Zimt und Honig", wie wir sie aus Leibesumfangsreduktionsgründen nie kauifen würden. Auch von der Quantität her ist nicht viel damit anzufangen - "zuviel für einen, zuwenig für alle" - vermutlich wird der Inhalt in dem "Premium"-Müsli eines anderen Bio-Anbieters landen, das wir im Gurkengras im Schrank aufbewahren (wie Mehl und Paniermehl auch).

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