Das römische Sakralgesetz erlaubte in seinem Kalender nur bestimmte Tage für Rechtsgeschäfte, die Nefasti. Dieser Kalender war in Stein- oder Marmortafeln gehauen und öffentlich ausgestellt.
"Zuviel für einen, zuwenig für alle" - gefolgt vom unweigerlichen "also: über Bord kippen" - betraf eigentlich das letzte Trinkwasser und war das Motto der ausgeschifften Passagiere bei der Meuterei auf der Bounty.
(Nein, das ist kein Roman von Robert Stevenson, der Regisseur des Films hieß vielmehr Robert Stevenson. Einen Roman darüber gab es von Jules Verne, während Ltn. Horatio Hornblower der mit dem schimmlligen Schiffszwiieback war, den man vor dem Verzehr ausklopfen soll, damit die Maden rauskommen - und: "ich mag keine übergeschwappten Untertassen!" und nein, der Roman war auch nicht von Stevenson, sondern von C. S. Forester.) Damit kommen wir schon zu Schachtel zwei, die einen Süßli-Riegel enthielt, wie sie früher am Kiosk verkauft wurden - unter dem Namen des glücklosen, von aufständischen Leichtmatrosen unter Käpt'n Bligh übernommenen Dremasters. Es handelt sich um eine kokoshaltige, stark gesüßte Breilein-Mousse, die von Bitterschokolade umhüllt ist. Anscheinend gibt es diesen exotischen Südsee-Genuss jetzt auch in Bio. Eigentlich war die Bounty mit Schößlingen von Brotfruchtbäumen unterwegs. Das Kokosmus soll wohl an die Schiffbrüchiger-auf-einsamer-Insel-Cartoons erinnern, die fast nie ohne Kokospalme auskommen. Leider erweist sich das Schleichwerbungs-Problem als hartnäckig. Erst war eine Plastikfolie von dem Schachtelkalender zu entfernen, dann die Schachtel zu öffnen und darin ist wieder eine Verpackung, die ich aber nicht zeigen will. Am Kiosk meiner Kindheit gab es noch kein 'Bounty', aber Schokolade mit Kokosflocken drin, zehnmal besser, und die konnte man segmentweise und ohne Verpackung erwerben (eine ganze Tafel davon hab ich nie gesehen, sie muss riesig gewesen sein), für nur fünf Pfennige das Stück!