Das römische Sakralgesetz erlaubte in seinem Kalender nur bestimmte Tage für Rechtsgeschäfte, die Nefasti. Dieser Kalender war in Stein- oder Marmortafeln gehauen und öffentlich ausgestellt.
Par Petit Larousse
Ich hab nichts gegen exotische Kostümierungen, bei der Burkah ist ja in der Regel nicht ausgemacht, ob sie die ästhetischen Immissionen vermehrt oder verringert. Aber daß sich kapuzenvermummte Vollbärte mit verdächtig ausgebeulten Säcken, vom Terroraufsichtspersonal unbehelligt, auf allen Weihnachtsmärkten breitmachen dürfen, versteh ich so wenig wie die Tolleranz gegenüber Kopftüchern. Ich kenn die Tücher noch aus meiner Jugend, mit Blaudruck aus Oberschlesien, und die Schrumpelköpfe, die darin eingewickelt waren, hatten verkniffene Tratschmienen (vgl. Hüsch mit dem Niederrheinsong vom "Niemalsdorf", in dem drei Kopftuchtanten aus der Apotheke winken). Wie ich aus zuverlässiger Quelle erfuhr, betritt der Übellaune-Humorist und bekennende Hüsch-Eleve Winfried Schmickler keine Apotheke, in der eine Kopftuchträgerin hinter der Ladentheke steht. Boykott ist die politische Askese der Boygroups. Und wieso gestatten wir drei Warlords aus dem Morgenland mit sonderbaren Begründungen wie "astrologische Sternvision" die Flüchtlingsheime zu betreten und ungefragt Salbtiegel, Schmuckkästen und qualmende Räucherlampen abzustellen, in denen sich wer weiß was für home-made explosives verbergen? "Timeo Danaos dona ferentes", mahnte schon Virgil, der Christi Geburt prophezeite, und das gilt auch für Schaukelpferde, hölzerne Ochsen und aufblasbare Gummiesel unterm Weihnachtsbaum. Darum rate ich allen Flüchtlingen und ihrer heute entbundenen Nachkommenschaft: Obacht! Was man von Fremden gratis annimmt, kann ins Verderben führen.
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