Das römische Sakralgesetz erlaubte in seinem Kalender nur bestimmte Tage für Rechtsgeschäfte, die Nefasti. Dieser Kalender war in Stein- oder Marmortafeln gehauen und öffentlich ausgestellt.
Par Petit Larousse
Zum Endspurt hin wird der Kalender gesprächig, auf den Schachteln steht jetzt "YUMMIE YUMMIE" drauf und man sieht
Schokoladestückchen mit einer ungeschälten Orange. Aber das war ein Lockvogelangebot - vielleicht lässt sich der Dinkel-Haferflocken-Anteil nicht so gut visualisieren? Das Schokoladige daran ist wieder nur ein Überzug gewesen, was herauskam, entpuppte sich dann noch wieder als Dinkel-Keks mit braunem Belag, am Schokoladebrunnen mal so vorbeigetragen. Keks, der auch Haferflocken, Rohr-Ohr-Zucker, Backtriebmittel Natriumhydrogencarbonat enthält. Und Orange? Pustekuchen, es handelt sich um Orangenschalen (insoferrn ist das Bild nicht ganz betrügerisch) und Orangenöl. Dafür verrät mir der Kalender auch, dass ich nur noch 2 x schlafen muss, um Heiligmorgen zu feiern. Weihnachten, pfff. Die Zeit, in der ich wie ein Heimarbeiter Karten ausschneiden und beschriften und frankieren soll, und mein Verein verlangt womöglich auch noch einen Rundbrief als Jahresendgruß, noch einmal Heimarbeit bis Sylvester. Aber was den Kalender betrifft, wenn die letzte Kiste nicht eine ganz dolle Köstlichkeit enthält, schnapsgefüllte Trüffelpralinen aus Borkenschololade oder dergleichen, dann war das der letzte "24 Leckereien"-Kalender aus der Biodrogerie - dann fängt bei mir der Boykott ein. Das werden sich Israelis, Hamas, Kalifat IS, Boku Haram, Huthi-Rebellen, syrische, saudische etc. Machthaber, Mudjahedin, Muslim-Brüder, Mullahs und die Taliban noch hinter die Ohren schreiben, wenn ich als Endverbraucher von Bio-Datteln ausfalle. Endlich Frieden in Nahost!
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