Das römische Sakralgesetz erlaubte in seinem Kalender nur bestimmte Tage für Rechtsgeschäfte, die Nefasti. Dieser Kalender war in Stein- oder Marmortafeln gehauen und öffentlich ausgestellt.
Par Petit Larousse
Gegen meine letzten unwirschen Blogeintrag kann man einwenden, dass die Kalendermacher nichts dazu können, dass die "freundin" in ganz anderem Zusammenhang das Wort Porridge fehlschreibt. Aber hätte ich ohne die Schachtel von gestern je darauf geachtet?
Heute muss ich aber wiklich protestieren. Gut, der Advent iwar früher "Fastenzeit" - gewesen, komisch, dass man von besonders pflichtbewussten Zeitgenossen grade jetzt wieder darauf hingewiesen wird, und die Zeigefinger drehen sich, als hingen unsichtbare Wählscheiben für das Telefonat mit dem Lieben Gott vom Himmel. Dass man aber dermaßen große Schachteln in den Weihnachtspuzzleschrank stopft und zu 2/3 leer läßt, begreife ich nicht. Da hätten doch drei, mindestens 2 Riegel reingepasst. Und die sollten Vollmilch und Nuss sein. Bitterschokolade stellt doch die ganze Weihnachtsbotschaft auf den Kopf! Die kriegt meine laktoseun- aber sonst ganz verträgliche Partnerin. Mir bitte die mit "Vollmilchpulver aus Bio-Milch von glücklichen Kühen, die die Melkerin noch beim Namen ruft". Gestern kam mir übrigens die Idee, eine Sammlung "unreiner" Schüttelreime anzulegen, weil die ja auch manchmal nett sind. Der von gestern, mit dem ich anfangen wollte, lautete "Düsenflieger / Flusentiger", heute kommt "Vollmilchpulver / Prollknilch-Vulva" ins Schüttellexikon der Unreinen. Aber zum vierten Advent - und, passend zum Bindestrich Verzicht der Marketing Fachleute -, hier ein besenrein geschüttelter Reimschüttel-Vierzeiler:
Die Operndiva Heinefetter
Sprach zum Konditor: "Feine hätt' er,
doch wären seine Beine fitter,
Nascht' er nur Schoko FEINE BITTER..."
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