Das römische Sakralgesetz erlaubte in seinem Kalender nur bestimmte Tage für Rechtsgeschäfte, die Nefasti. Dieser Kalender war in Stein- oder Marmortafeln gehauen und öffentlich ausgestellt.
Natürlich weiß DIE LINKE nicht, was die Rechte nun schon wieder hat, jedenfalls bei meiner akuten Sehnenscheidenentzündung (vom vielen Herumklicken in den Wahlprogrammen), die mich je nachdem, wie sich dieser Blog entwickelt, allmählich noch von jeder demokratischen Wahlentscheidung abhalten wird. Wenn eine allzu spontane Bewegung des Handgelenks, irritiert durch die Anspannung der kugelschreiber-haltenden Finger, unerträgliches schmerzhaftes Pochen auslöst, wird auch ein noch so kleines Kreuzchen zum Kreuz. An sich stünde ich dem linken Lager gar nicht so fern, und bin schon mal dieser West-Versuchsgründung einer neulinken, immerhin aber demokratischen
Alternativkommunistenpartei nanens WASG als Sympathisant auf den Leim gegangen (die Gründer waren zumeist verbitterte, von Gerhard Schröder durch den Kakao gezogene Gewerkschafter der Alt-SPD, zu denen ich aber nicht zähle). Dann übernahm Gysis bunte Truppe diesen Nützliche-Idioten-Club, und in jener gaukelten leider nicht nur die ewiggestrigen Ost-Algiker mit, die noch immer Stalins Schnurrbarthaare als Reliquien verehren, sondern auch Wessi-Knallkörper wie der "Sänger mit den besseren Liedern", der einst auf Wolf Biermann angesetzte, sputnik-gespritzte Stasi-Spitzel Diether Dehm-"Lerryn". Das ist zwar auch schon wieder ein Zeitalter her, aber dann musste ich kürzlich einem FAZ-Interview entnehmen, dass Sahra Wagenknecht (die mit dem unsymmetrischen Gesicht) als "deutsches Lieblingsgericht" einen Kartoffel-Eier-Pamps namens
"Dibbelabbes" als Köstlichkeit anpries, den sie erst beim einfachen Volk kennengelernt habe, seit sie im Saarland lebt, und den sie vermutlich bei gemeinsamen Mahlzeiten ihrem greisen Lebensabschnittsg (seit 22. Dezember 2014 ist das Paar verheiratet) Gemahl Oskar Lafontaine einlöffeln muss (ein Löffelchen für Karl, eins für Rosa...), immer mal wieder angefeuchtet durch ein Schlückchen Rotwein aus der Schnabeltasse bzw. dem oberen Preissegment... wahrscheinlich wurde auch Honecker von seiner Margot damit künstlich ernährt... bei dieser Vorstellung wurde mir speiübel und quälend klar, dieser Partei auch nur einen Zipfel von Macht zu überlassen, heißt, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu begehen. Gibt es keine professionellen Seniorenpflegekräfte mehr, kann man sich als pensionierter Politiker nicht was von der Landhausküche liefern lassen? An Bettina Wegner ("sind so kleine Hände") hat sich der Lüstling von der Toscana-Fraktion auch schon vergangen. Das Ausschlussverfahren der Linken gegen die Wagenknecht, Begründung: sie habe mit ihrem Buch Die Selbstgerechten der Partei schweren Dachschaden zugefügt, ist denn auch gescheitert! Klickt man DIE LINKE im Internet an, kriegt man erstens: bewegte, seltsam alptraumähnliche, unscharfe und rotstichige Zeitlupenbilder mit Dietmar Bartsch und Janine Wissler zu sehen, die wie tänzelnde Tiefseefische herumtaumeln und an Vortragspulten, die man ihnen ins Ozeanium gestellt hat, das Maul aufblähen und schließen. Zweitens, wenn man Videos sehen will, erscheint der Warnhinweis MIT DEM KLICK STIMMST DU ZU, DASS DEINE DATEN OHNE AUSREICHENDEN DATENSCHUTZ IN DIE USA ÜBERMITTELT WERDEN (während von Putins Rentnerklick-Farmen, die 2500 Hasskommentare in der Minute ausspucken, um z. B. den Brexit zu bewirken oder Donald Trump wählen zu lassen, keine Rede ist). Drittens unter "Was du jetzt tun kannst" die Aufforderung, mit "Freund:innen, Bekannten, Kolleg:innen über unsere Ziele" zu reden (das sind mir zu viele sexistische Doppelpunkte) findet sich noch eine Einladung zur "Linken Einhornfabrik", in welcher der Große Manipul verehrt wird: "Dort laden wir nicht nur brandaktuelle Sharepics hoch, sondern kreieren den nächsten Twitter-Trend und lassen unsere Inhalte auf Insta und Facebook richtig viral gehen. Worauf wartest Du noch?" Darauf kann meine Antwort nur lauten: Ja - nie - nee!