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Das römische Sakralgesetz erlaubte in seinem Kalender nur bestimmte Tage für Rechtsgeschäfte, die Nefasti. Dieser Kalender war in Stein- oder Marmortafeln gehauen und öffentlich ausgestellt.

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# 16: Pariser Pfeffer Gewürzzubereitung

Keine Bindestriche zwischen den Worten? Auch Mit den Kommata gehen sie sonst nicht so sparsam um, die Etikettengestalter (nur bei Pfeffer schwarz, gerebelt" versteh ich das Komma, aber hinter Pfeffer fehlt noch eins, oder?), freilich sind das auch winzige Etikettchen auf den Adventsgläspariser Wappen mit Schiffern in den Kalenderrähren. Und für die Zutatenliste brauch ich eine Lupe: # 16: Pariser Pfeffer GewürzzubereitungSchwarzer Pfeffer, Bockshornklee, Ingwer, Paprika rot, Senfsaat, Porree, Koriander, Meersalz, grüner Pfeffer. Riecht interessant. Und das soll wohl künftig auf die Champignons de Paris gestreuselt werden, wie? oder auf Spargel aus Agenteuil, Erbsen aus Clamart, Möhren aus Crécy-la-Chapelle, Zwiebelsuppe nach Art der Pariser Marktfrauen. An andere Anwendungen (ins Kondom-Depot zur erregungsförderlichen Reizung der Schniepelspitze beim Verkehr?) wage ich gar nicht zu denken. Übrigens war mein Lieblingslokal, in dem ich in Paris immer sehr gut aß, ein Lyonnaiser Spezialitätenrestaurant, und auch elsässisch, belgisch, maghrebinisch, thailändisch, was sag ich... konnte man prima in Paris schnabulieren gehen. Und diese Würzmischung sccheint für ein Pfeffersteak sehr geeignet. Wie schrieb doch mein Gewährsmann schon 18102: "Die französische Küche ist bekannt, doch hat sie jezt viele englische Gerichte, und weiß ein Beafsteak recht wohl zuzubereiten. Die herrlichsten Früchte sind in Paris zu haben, und um wohlfeilen Preis, obwohl die Restaurateurs sich gewiß das Doppelte und Dreifache des Marktpreises bezahlen lassen." Und Französisch essen gehen ist in Paris ja geradezu Alltagsroutine: "Für die wenig Bemittelten hat sich die Erfindungskraft fast erschöpft in wohlfeilen Speiseanstalten, die doch weder der Vielheit der Gerichte, noch anderer Annehmlichkeiten entbehren dürfen. Täglich zeigen neue Anschlagezettel solche Mittagstische oder Frühstückstische an, wo man z. B. für 21 Sols sechs Schüsseln, so viel Brot als man will, und eine halbe Bouteille Wein haben soll, noch wohlfeilere reden bloß von Bier." Bitteschön, Schweinsfüße in Beaujolais, Froschschenkel mit Knoblauchbutter, Dialog der Kaninchen mit Armagnac-Pflaumen, Pastis an Gauloise  - alles schon gehabt, danke. Aber Pariser Pfeffer hat man mir nicht serviert, das schwöre ich!

 

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