• Zeit der Ernte

    Zeit der Ernte

    Na schön, ich habe endlich mal wieder einen Versuch mit dem Zeichentablett gemacht, das ich voriges Jahr zum Geburtstag kriegte. Besonders gelungen erscheint mir das nicht, aber es drückt die Freuden des Landlebens aus. Vielleicht sollte ich mit dem Stift auf normales Papier zeichnen und das anschließend einscannen. Aber wer weiß, Übung macht den Meister, und als Schüler Tomatenduschein der BaumsMartinsganschule kann man keine Früchte tragen. Auf unserem Terrassenbalkon ist nämlich die Frucht gereift und man kann anfangen, die Tomaten einzusammeln, bevor der Frost losgeht (in den Blumenerdesäcken wirds noch nicht so schnell kalt, aber allzu viel wird hier nicht mehr reifen). Einen Teil der Paradiesäpfel (manche sind und bleiben grün, andere werden überhaupt gelb, das sind die seltenen alten Sorten, die uns ein Kollege meiner Liebsten geschenkt hat) wurden schon in Zeitungspapier eingerollt, damit sie bald so schön aussehen wie im letzten Jahr), und mehrere tragende Pflanzen in die Dusche gestellt, denn die Früchte werden dann auch noch größer und reifer, wenn sie in der mitunter dampfgeschwängerten Badezimmeratmosphäre stehen, wo sie viel Licht, aber keine direkte Sonne mehr abkriegen, im letzten Jahr ging das bis Weihnachten, wenn ich mich rechZeit der Erntet entsinne. Nicht, dass wir nicht schon reichlich davon bekommen und genommen hätten! Am Wochenende gab es allerdings keine Tomatenpizza oder dergl., sondern die gute alte Martinsgans, jedenfalls die Keule davon, mit traditionellen Beilagen wie Thüringer Klößen und Rotkohl. Gartentisch und Klappstühle - in den letzten Monaten eh nicht mehr benutzt - haben wir auch endlich in den Keller gestellt, den ersten "Tomatensack" vom Balkongerüst abgehängt, einer trägt noch, da hoffe ich noch auf Rötung der Früchte wie in den Kisten des letzten Jahres.Zeit der Ernte Dass der Kerbel wiedergekommen ist, von dem eine Taube wie süchtig gezupft hatte, nachdem der Salat aufgefressen war (Kerbel hat wohl irgendeine drogenmäßige Wirkung auf das Federvieh). Die Kresse kam also in großen Mengen wieder, ebenso die Kresse, deren Samen ich nicht richtig getrocknet hatte und angeschimmelt wieder in die Erde steckte; Rosmarin und Origano haben uns auch nicht enttäuscht, einzig für Basilikum, von dem ich mal büschelweise zu verschenken hatte, dieses Jahr ist er gar nicht geraten. - Am Samstag hatten wir auch wieder ein Eichhörnchen zu Besuch, die erklimmen unter großem Getöse das Regenrohr, spazieren zierlich-akrobatisch über Blumenkästen und Körbe und wenn sie erspäht werden, stellen sie sich tot und verharren mucksmäuschenstill auf der Reling des Küchenbalkons (ist das Metall nicht kalt an den Pfoten?), um bei geeigneter Gelegenheit loszuspringen und sich die Nuss zu holen, die auf der Fensterbank bereit liegt!

    Zeit der ErnteEichhörnchen späht in die KücheEichhörnchen, sprungbereitEichhörnchen springt


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  • Commentaires

    1
    Lundi 25 Novembre 2013 à 23:17

    Also, mir gefällt dein Kunstwerk. Und das Eichhörnchenist allerliebst.

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