• Die Körner sehen wie Schrotkugeln aus und sind, beißt man drauf, schon ziemlich scharf, man sollte einen Schluck Wasser in der Nähe haben. Dumm nur, wenn die Versorgungswerke gerade das Wasser zentral abgestellt haben, weil ein paar Straßen weiter neue Wasseruhren montiert werden.Fußsohlen-Einlagengitter Informationspolitik ist auch nicht so deren Ding, "die Bevölkerung" hat man nicht informiert und bei den Genossen waren wir nicht die ersten, die sich beschwerten, wir erfuhren von dem freimütigen Mitarbeiter, die X. hätte auch schon angerufen.Teufel an der Kathedrale und das ist die preisgekrönte Erstbeschwererin, wieviele Anzeigen über mich da schon eingelaufen sind, wage ich nicht mir vorzustellen, aber der überkandidelte "Abmahnungs"-Brief sprach Bände, gegen den mein Lieblingsanwalt sofort eine Gegenabmahnung lospfefferte. Ansonsten fanden sich in meinem Wanderstiefel heute - frische Einlagen (die ich tags zuvor selbst da hineinpraktiziert hatte), ultradünn & atmungsaktiv, mit Frischeduft und antibakterieller Anti-Rutsch-Beschichtung. Ein merkwürdiger Fußzonenreflex läßt mich in dem Waffelmuster religiöse Symbole erkennen, das erinnert mich an die Legende von den holländischen Seefahrern, die bereit waren, sich ein unter die Fußsohlen tätowieren zu lassen, weil die Japaner das angeblich von allen Christenhunden verlangten, die Handel mit ihnen treiben wollten, und nur die Glövenixe aus dem Wiedertäufer-Ursprungsland und Reformatoren-Rückzugsgebiet waren - voller Gier nach dem schnöden Mambo, den sie um das Goldene Kalb tanzen - , bereit dazu. Bei den Pfeffersäcken, die uns das gute Gewürz über die Sieben Weltmeere brachten, und in neuerer Zeit die schlaffen Tomaten dazu, die man damit erst aufpeppen muss, kurz in den Niederlanden wird ja sogar der Leibhaftige selbst an der Kathedrale plakatiert, fast größer als diese selbst! Nee, nee. das ist hier nicht so gemeint und wenn doch, boykottiere ich ab sofort die pro-dm-Einkaufsbewegung!


     


    votre commentaire
  • Thymian ist schon mehr mein Geschmack, ich nehme ihn zwar neuerding auch gern in medikamentöser Umhüllung ein, nachdem mir eine Freundin den echt guten Tipp gab, gegen meinen Seit-den-Siebziger-Jahren-Dauerschnupfen ein entsprechendes Präparat aus dem dm-Markt zu probieren, wirkt recht gut und verhilft mir zu einigermaßen durchgeschlafenen Nächten. Wie mir kolportiert wurde, bin ich heute nacht angestupst worden und musste um 3 Uhr den falsch gestellten Weckeralarm abwürgen - alles schön und gut, aber ich konnte mich partout nicht daran erinnern! Die Beweise sind eindeutig, Seid nicht zu gut zu Tierendie Sleeptaste war eingedrückt worden. Von mir? Ich merk mir sowas doch und v. a. kann ich dann stundenlang nicht einschlafen. Nach meinem Eindruck habe ich mit trockenem Mund und sich mählich füllender Rotznase, die dann immer mal rumgedreht werden muss, um das zähe Zeug in die andere Richtung fließen zu lassen, prima durchgeschlafen. - Ich hatte zwar eine Wachphase gegen 4, aber von Weckerklingeln keine Ahnung. Tatsächlich war es dann halb acht, als ich erwachte, und das Frühstück vorbereitete und tatsächlich stand der Wecker, der um acht klingeln sollte, auf zehn nach zwei und war vermutlich durch falsches Einrasten der Drehknöpfli hinten von der Weckerstellerin irritiert worden, dass er drei für acht Uhr hielt und fünf Stunden später auf viertel nach Zwei zeigte - eigentlich logisch. Im Grunde ja alles auch okay, ich war von einem langwierigen Traum abgelenkt, wo mir am Schluß irgendwie in Norddeutschland ein blitzblank gebohnertes, brandneues Kulturzentrum gezeigt wurde, der Bürgermeister lief da schon herum, es war kurz vor Beginn einer Veranstaltung (nicht mein Auftritt, wohlgemerkt, ich war nur irgendwie dabei und sollte begutachten). Als man mich fragte, ob das Foyer richtig hell ausgeleuchtet werden soll mit vier Scheinwerfern in den vier Ecken, probierte ich in jeder Ecke, ob die mir mit grellem Licht in die AugKatze im Fensteren stechen, und gab zu bedenken, daß es doch recht warm werden könne in diesem Scheinwerferlicht und dieser Umstand vielleicht Besuchern nicht angenehm. Der Katze, die da herumschlich, war es nicht zu warm, wie sie mir anvertraute (!) und wie ich weitersagte: "Der Katze ist es nicht zu warm". Außerdem, man könne das alles "dimmen", versicherte ein Mensch in blauer Hausmeisterkluft, der sich auf einer Leiter zu schaffen machte. Ich sah dann eine Art Bordsteinkante in dem Foyer (war es nicht doch eine Bühne? im Traum fiel mir das nicht ein), in dem leeren Raum darunter sah ich Mäuse flitzen und rief ihnen zu, die Katze sei weg. Sie hatte sich tatsächlich verdrückt, nach draußen, aber neben mir tauchte ein Eichhörnchen (Eichkatze?) auf und die Maus, vertrauensselig herangekommen, wurde von ihr nach wilder Verfolgungsjagd geschnappt und wie ein Ball der Katze zugeworfen, die wieder da war, und überhaupt wurde die Maus schon zerstückelt, obwohl sie noch weiterlebte, und mit einem vagen Schuldbewußtsein dachte ich, die Überreste der Maus usw. müsse ich mit Kehrschaufel und Besen wegmachen, bevor das Kulturzentrum eröffnet wird...  da erwachte ich. Eben geht meine Nase wieder zu, ich schraube auf, rieche den herrlichen Tyhmian, alles wieder gut!


    votre commentaire
  • Nicht durchs Internet ins Hintertreff kam der Katzschwänzkalender, sondern weil ich gestern einen alten Bekannten traf, den ich auch schon etliche Jahre nicht mefallendes Blatthr gesehen habe, wann immer wir uns treffen, diesmal im Goldenen Kappes, gibt's ein Gespräch über künstlerische Altersvorsorge. Der hat's echt besser drauf als ich mit der Kohle, weil er genauso wenig verdient wie ich aber immer neue Quellen erschließt. - Er kriegt offenbar jährlich einen Zuschuß von einer dieser obskureren, in luxusdampfergroßen, panorama-verglasten Modernsttempeln residierenden Tantiemenverwaltungsorganisationen (während die Urheber in schimmeligen Hütten vor sich hin darben), denen ich auch beigetreten bin vor Jahrzehnten, als ich mal kurz im Fernsehen gastiere# 4: Ingwer geschnittenn durfte und Radiosendungen machte. Wovon ich aber so lange nichts mehr gehört habe, dass ich glaube, dort längst aus der Kartei gestrichen zu sein. Aber andererseits, ausgetreten bin ich nicht, vielleicht winkt mir ja auch ein kleines Zubrot zu der mickerigen Sozialrente, die trotz ihrer Mickerigkeit alles übertreffen wird, was ich so durchschnittlich verdiene. Aber, fluctuat nec mergitur heißt mein Grundsatz und daher lasse ich mich nicht vom Selbstmitleid überfluten und halte Kurs wie der Schwimmer zwischen der schwarzen und der gelben Welle rechts im Bilde. Gelb, gelb, gelb sind alle meine Kleider, gottlob nicht die Finger vom Zigarettenumklammern, obwohl ich damals, in der Tantiemengesellschaftszeit, stark geschmokt habe, hab's mir dann beim zu frühen Tod mancher Bundesgenossen abgewöhnt und seither nicht vermißt. Gelb ist auch der Ingwer, den ich nicht so schätze und der heute in dem Würzkalender war, meinetwegen kann meine Liebste ihn rauchen oder in den Thee tun oder in Wischnu's Namen in irgendein indisches Wok-Gericht, da fällt der Ingwer nicht so auf. Aber das fallende Blatt links (etwa in der oberen Bildmitte) ist auch gelb, auf einem anderen Foto, das ich hab, sieht man das Fallen deutlicher, aber das ist natürlich verwackelt.


    votre commentaire
  • Es ist grob. Es ist körnig. Es sieht aus wie Hagelschlag auf den Rieselfeldern oder gestoßener Kandis. Und ich weiß ehrlich gestanden noch nicht, was ich damit machen soll, es sei denn, ich pökle den Cockerspaniel ein, den mir neulich eine der Schmuddeltanten über die Wiese zum Schlachten geschiMotoradhelme verbotenckt hat, oder knödle Teig und werde zum Laugenbrezelbäcker. Schmecken tut es ... salzig. Und das, obwohl auf dem Mini-Etikett steht, es könne Spuren von Erdnüssen, Sellerie, Senf und Sesam enthalten. Friseurwerbung aus einem RheindorfNicht von Sand? Wüstensand und so? Nein, das Salz kommt aus einem urzeitlichen See, der heute nur noch vom Weltraum aus als sog. Salzpfanne erkennbar ist. Nun, der gestrige Selbstversuch mit der Arrabiata von Tag 1 ergab, dass es schon ganz schön scharf sein kann, insofern muss man vermutlich auch mit kristallinischen Spurenelementen aus der Kalahari eher sparsam salzen. Bei "Kahlahaari" fällt mir noch ein, dass mich ein deutlich schüttererer (als ich) Freund neulich besuchte, und ich dachte, er kann eigentlich mit Stolz verkünden, dass er den Physiognomen die Arbeit erleichtert oder ihrem Anliegen zumindest weit entgegenkommt. Franz Xaver Messerschmidt konnte übrigens auch nicht bloß aus Marmor grimassierende Glatzköpfe formen; die Stadt Saulgau in Württemberg hat ein Denkmal für Maria Theresia an prominenter Stelle platziert, wieso für die und nicht für Friedrich den Bärtigen? Weil hier bis zur Abdankung des Kaisers Franz II. noch ein Außenposten des Habsburgerreiches war. Und dieses Denkmal ist eine Kopie des Messerschmidtschen Originals in Wien.


    votre commentaire
  • hirsche mit Knien aneinander stoßendUff, das Hochladen wird aber schwierig, weil ich seit Tagen immerzu morgens und zur Feierabendzeit und nun wohl das ganze Wochenende mit den Freizeitsufern um die schmale Band"breite" im Kölner Kabelnetzwerk kämpfen muss. Heute war' also Zimt dran, der rieselte nicht aus dem Kalendertürloch, sondern war fest verschlossen im Gläschen deponiert. Nun, heute befassen wir uns mal mit einer nicht so gelungenen Weihnachtsdeko, die auf einem Klebeband zu finden war. Zwei Hirsche rennen offenbar gegeneinander und zwar diametral gegenteilig zu den kölnkarnevalistischen "Stippeföttchen", statt dessen drehen sie sich um und machen frontal "Stippepfötchen", denn die dekorativen Rehbeine knallen am Knie derb gegeneinander und produzieren, wie man sehen kann "Sternchen", - und was bedeuten Sternchen in der Comic-Bildsprache? richtig, das tut echt weh, so dass einem die armen Tiere geradezu leid tun. Dabei sollen die das zur Brunftzeit im Wald echt so machen, Anlauf nehmen und gegen einander anrennen. Das ist im September, wenn ich recht orientiert bin (google-Nutzer). Aber wer möchte daran zur Weihnachtszeit denken? Die Leute vielleicht, die ihren Schneehasen weihnachtlich dekorierte Dessous schenken? In dekorativer Absicht wird hier also Hirschquälerei betrieben, wie weiland der Fürst Pückler tat, der mit weißen (Albino-?) Hirschen, als Zugtiere an einem Schlitten oder einer Kutsche vorgebunden, vorgefahren sein soll in Berlin. Allerdings sagte mir mal ein Kenner der einheimischen Waldfauna, das sei unmöglich, niemand zähme einen Hirsch und bringe ihn dazu, sich aufzäumen zu lassen oder eine Kutsche zu ziehen. Vermutlich waren es also Pferde oder Maultiere, die der Fürst weiß angemalt und mit dekorativen Geweihen gekrönt hat.

     

     

     


    votre commentaire


    Suivre le flux RSS des articles de cette rubrique
    Suivre le flux RSS des commentaires de cette rubrique