• # 2: Zimt

    hirsche mit Knien aneinander stoßendUff, das Hochladen wird aber schwierig, weil ich seit Tagen immerzu morgens und zur Feierabendzeit und nun wohl das ganze Wochenende mit den Freizeitsufern um die schmale Band"breite" im Kölner Kabelnetzwerk kämpfen muss. Heute war' also Zimt dran, der rieselte nicht aus dem Kalendertürloch, sondern war fest verschlossen im Gläschen deponiert. Nun, heute befassen wir uns mal mit einer nicht so gelungenen Weihnachtsdeko, die auf einem Klebeband zu finden war. Zwei Hirsche rennen offenbar gegeneinander und zwar diametral gegenteilig zu den kölnkarnevalistischen "Stippeföttchen", statt dessen drehen sie sich um und machen frontal "Stippepfötchen", denn die dekorativen Rehbeine knallen am Knie derb gegeneinander und produzieren, wie man sehen kann "Sternchen", - und was bedeuten Sternchen in der Comic-Bildsprache? richtig, das tut echt weh, so dass einem die armen Tiere geradezu leid tun. Dabei sollen die das zur Brunftzeit im Wald echt so machen, Anlauf nehmen und gegen einander anrennen. Das ist im September, wenn ich recht orientiert bin (google-Nutzer). Aber wer möchte daran zur Weihnachtszeit denken? Die Leute vielleicht, die ihren Schneehasen weihnachtlich dekorierte Dessous schenken? In dekorativer Absicht wird hier also Hirschquälerei betrieben, wie weiland der Fürst Pückler tat, der mit weißen (Albino-?) Hirschen, als Zugtiere an einem Schlitten oder einer Kutsche vorgebunden, vorgefahren sein soll in Berlin. Allerdings sagte mir mal ein Kenner der einheimischen Waldfauna, das sei unmöglich, niemand zähme einen Hirsch und bringe ihn dazu, sich aufzäumen zu lassen oder eine Kutsche zu ziehen. Vermutlich waren es also Pferde oder Maultiere, die der Fürst weiß angemalt und mit dekorativen Geweihen gekrönt hat.

     

     

     


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